BOLS EXPERT TIPS

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BOLS‑Tips – Reizung

  1. „With a five‑card suit and 6–9 points, always open the suit rather than passing.“
    Zeigt dem Partner deine lange Farbe, auch bei geringer Punktzahl, um später den richtigen Trumpf zu finden.
  2. „If your hand is balanced with 12–14 points, open 1NT.“
    Balancierte Hände eröffnen den Notrumpf, damit der Partner präzise Informationen über deine Punktzahl hat.
  3. „With two four‑card majors, bid the stronger first.“
    Bei zwei gleichlangen Farben zuerst die stärkere anbieten, damit der Partner die Priorität erkennt.
  4. „Goren Try the Duck.“
    Mit einer langen, aber schwachen Farbe und einem bereits gebotenen Partner biete die Farbe auf der niedrigsten Stufe. Das zeigt die Länge, ohne Kontrolle zu verlieren.
  5. „Avoid opening with a shaky suit.“
    Unsichere Farben (lange, aber schwache Farben) nicht eröffnen, da sie die Reizung gefährden.
  6. „With a shaky suit, do not insist on leading it; choose safer options first.“
    Unsichere Farben besser passiv behandeln oder auf eine sichere Gelegenheit warten.

BOLS‑Tips – Spieltechnik

  1. „Lead fourth highest from your longest and strongest suit.“
    Klassisches Leitsignal: vierthöchste Karte zeigt Länge und hilft dem Partner bei der Planung von Stichen.
  2. „Duck once in a suit to develop extra tricks later.“
    Einen Stich bewusst auslassen, um später zusätzliche Stiche zu sichern.
  3. „Establish a long suit by leading top honors early.“
    Führt man Spitzen früh aus, kann man Stiche in einer langen Farbe sichern.
  4. „Defender’s first spot card.“
    Die erste kleine Karte eines Verteidigers in einer Farbe signalisiert dem Partner Länge oder Stärke der Farbe.
  5. „Always try to maintain communication with your partner’s hand.“
    Vermeide unnötige Abwürfe, die den Partner isolieren – gute Kommunikation ist entscheidend.
  6. „Use suit preference signals when discarding on partner’s leads.“
    Abwürfe gezielt wählen, um dem Partner zu zeigen, welche Richtung er weiter spielen soll.

BOLS‑Tips – Verteidigung

  1. „Signal encouragement by playing high-low or low-high.“
    Reihenfolge der Karten zeigt dem Partner, ob er diese Farbe weiterspielen oder aufgeben soll.
  2. „Always count declarer’s hand by watching what they play and what’s left.“
    Beobachte, welche Karten der Alleinspieler spielt, um die Verteilung zu schätzen.
  3. „When defending a NT contract, unblock your honors early if you have length in that suit.“
    Entlaste hohe Karten früh, damit der Partner Stiche machen kann.
  4. „Never lead away from an honor if it will mislead declarer.“
    Ein riskantes Ausspiel kann den Alleinspieler verwirren und Stiche sichern.
  5. „Keep track of points and distribution constantly; a small lead can tell a lot.“
    Jede ausgespielte Karte liefert wertvolle Information über Punkte und Verteilung.

BOLS‑Tips – Psychologie & Strategie

  1. „Balance aggression and caution; do not overreach with marginal hands.“
    Mit marginalen Händen nicht zu hoch bieten, sondern auf Sicherheit achten.
  2. „Encourage your partner; discourage declarer.“
    Signale gezielt setzen, um den Partner zu motivieren und den Alleinspieler zu bremsen.
  3. „Count tricks early; plan how to develop your long suits.“
    Schon beim ersten Stich überlegen, wie man Stiche in langen Farben sichern kann.
  4. „Observe tempo and hesitation; it often gives clues about strength.“
    Achte auf Pausen oder Zögern des Gegners – Hinweise auf Stärke oder Schwäche.
  5. „Always plan two tricks ahead; anticipate partner’s possible plays.“
    Denke mindestens zwei Stiche voraus, damit Kommunikation und Kontrolle stimmen.
  6. „With a shaky suit, sometimes it is better to pass than risk losing control.“
    Unsichere Farben können kontraproduktiv sein; Vorsicht ist oft die bessere Strategie.
  7. „Try to make your signals consistent so partner can read your hand accurately.“
    Einheitliche Signale verhindern Missverständnisse beim Partner und verbessern die Verteidigung.
  8. „Lead away from weakness only if it improves your defensive chances.“
    Schwache Farben nur führen, wenn es die Verteidigung stärkt; sonst sichere Stiche priorisieren.

„Count trumps before drawing them.“
Bevor man Trumpf zieht, sollte man wissen, wie viele Trumpfstiche die Gegner noch haben können, sonst verliert man Kontrolle.

„Do not draw trumps prematurely if you need dummy ruffs.“
Wenn Abwürfe oder Schnapper im Dummy geplant sind, darf Trumpfziehen nicht zu früh erfolgen.

„Cash your side winners before giving up the lead.“
Sichere Nebenfarbstiche zuerst einlösen, bevor man dem Gegner den Stich überlässt.

„When in doubt on defense, lead partner’s suit.“
Im Zweifel dem Partner vertrauen und seine Farbe weiterspielen.

„Second hand low, third hand high.“
Eine der ältesten und zuverlässigsten Verteidigungsregeln zur Stichkontrolle.

„Do not cover an honor unless it promotes your side.“
Nicht automatisch eine Figur decken, sondern nur, wenn es tatsächlich einen Stichgewinn bringt.

„Plan the hand from trick one.“
Der Alleinspieler sollte vom ersten Stich an einen vollständigen Spielplan haben.

„As declarer, count losers before playing winners.“
Verlierer zählen ist oft wichtiger als Stiche zählen, besonders in Farbkontrakten.

„Force the defenders to ruff high.“
Hohe Schnapper der Verteidigung schwächen deren Trumpfstruktur.

„When you have two chances, take the safer one first.“
Erst die Wahrscheinlichkeit maximieren, dann erst riskieren.

„Preserve entries to dummy.“
Übergänge sind kostbar, man darf sie nicht gedankenlos verbrauchen.

„Do not finesse automatically.“
Finessen sind Mittel zum Zweck, keine Pflichtübungen.

„If a finesse loses, it often loses the contract.“
Deshalb vorher prüfen, ob es Alternativen gibt.

„Endplay the opponent when possible.“
Den Gegner in Zugzwang bringen ist oft stärker als direkte Stiche zu spielen.

„Watch the opening lead carefully; it often tells the whole story.“
Das erste Ausspiel verrät häufig Länge, Stärke oder Probleme in der Verteidigung.

„As defender, think like declarer.“
Wer versteht, was der Alleinspieler vorhat, verteidigt erfolgreicher.

„Avoid unnecessary ruffs on defense.“
Schnapper kosten oft wertvolle Trumpfkontrolle.

„Do not help declarer by careless discards.“
Abwürfe müssen genauso geplant sein wie Ausspiele.

„Discard from weakness, not from strength.“
Starke Farben schützen, schwache freigeben.

„Keep parity with partner in trump count.“
Die Verteidigung funktioniert besser, wenn beide ähnlich viele Trumpf behalten.

„If dummy is strong, attack it early.“
Starke Dummyfarben sollten sofort angegriffen werden, bevor sie laufen.

„If dummy is weak, attack declarer’s hand.“
Dann den Alleinspieler unter Druck setzen.

„Tempo is a weapon.“
Schnelles, klares Spiel verhindert Fehlinterpretationen und hilft dem Partner.

„A passive defense is often the best defense.“
Nicht jeder Stich muss aktiv erzwungen werden.

„Bridge rewards patience more than brilliance.“
Viele Verträge gehen nicht durch geniale Züge, sondern durch ruhiges, korrektes Spiel.

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  1. „If you don’t know what to do, do nothing.“
    Passives Spiel ist oft besser als ein aktiver Fehler.
  2. „Never give declarer a tempo for free.“
    Jeder verschenkte Stich oder Übergang hilft dem Alleinspieler.
  3. „Force declarer to guess.“
    Gute Verteidigung zwingt den Gegner zu Entscheidungen mit Risiko.
  4. „Do not break a new suit unless necessary.“
    Eine neue Farbe zu eröffnen kann dem Alleinspieler genau den benötigten Stich liefern.
  5. „Attack entries, not honors.“
    Nicht die Figuren sind das Hauptziel, sondern die Übergänge.
  6. „As declarer, eliminate a suit before endplaying.“
    Ein Endspiel funktioniert nur, wenn keine sicheren Abwürfe mehr existieren.
  7. „Count the hand even when you think you don’t need to.“
    Zählen ist Pflicht, nicht Kür.
  8. „Trump control wins more contracts than extra high cards.“
    Kontrolle ist wichtiger als zusätzliche Figuren.
  9. „Do not ruff with a natural trump trick.“
    Ein sicherer Trumpfstich sollte nicht verschwendet werden.
  10. „Defenders should keep the same trump length when possible.“
    Ungleichgewicht schwächt die Verteidigung.
  11. „When dummy tables, reassess the entire plan.“
    Der ursprüngliche Spielplan muss an den sichtbaren Dummy angepasst werden.
  12. „Do not rush to take your winners.“
    Geduld schafft oft zusätzliche Stiche.
  13. „If declarer hesitates, there is information.“
    Zögern ist fast immer aussagekräftig.
  14. „As defender, visualize declarer’s losers.“
    Verteidigung beginnt mit der Frage, wo der Vertrag fallen kann.
  15. „Force declarer to ruff in the long hand.“
    Das schwächt die Trumpflänge des Alleinspielers.
  16. „Avoid blocking your partner’s long suit.“
    Blockaden kosten oft mehrere Stiche.
  17. „Do not cash winners without a reason.“
    Jeder hohe Stich sollte einem klaren Zweck dienen.
  18. „When defending a suit contract, trump control comes first.“
    Bevor Nebenfarben angegriffen werden, muss Trumpf geklärt sein.
  19. „Declarer should lose tricks at the right time.“
    Timing entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.
  20. „If you see a danger hand, neutralize it early.“
    Die gefährliche Hand muss entwaffnet werden, solange es möglich ist.
  21. „A good discard is often worth a trick.“
    Abwürfe sind aktive Spielzüge, keine Nebensache.
  22. „Do not assume partner sees what you see.“
    Signale müssen klar und konsequent sein.
  23. „Simplify the hand when ahead.“
    Komplexität ist der Feind sicherer Verträge.
  24. „Complicate the hand when behind.“
    Wenn der Vertrag sonst nicht geht, darf es unübersichtlich werden.
  25. „Most bridge errors come from impatience.“
    Wer wartet, gewinnt mehr als der, der erzwingen will.

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  1. „Do not assume a card is offside until you must.“
    Erst spielen, was sicher ist, bevor man ungünstige Sitzverteilungen akzeptiert.
  2. „As declarer, keep both defenders guessing.“
    Eindeutige Spielweise erleichtert der Verteidigung die Arbeit.
  3. „Defense wins more tournaments than brilliant declarer play.“
    Konstante, saubere Verteidigung bringt langfristig mehr Punkte.
  4. „Do not abandon a sound plan for a speculative play.“
    Ein solider Spielplan ist besser als eine brillante Idee mit Risiko.
  5. „Count partner’s points as carefully as your own.“
    Gute Entscheidungen beruhen auf vollständiger Information.
  6. „If you must guess, arrange the guess late.“
    Je später geraten wird, desto mehr Information steht zur Verfügung.
  7. „Avoid playing from the wrong hand.“
    Die Wahl der richtigen Hand entscheidet oft über den Erfolg einer Technik.
  8. „As defender, avoid giving declarer a free finesse.“
    Unnötige Kartenlagen erleichtern dem Alleinspieler Entscheidungen.
  9. „Do not reveal your hand unnecessarily.“
    Jede Karte kann Information preisgeben.
  10. „Declarer should try to make defenders play first.“
    Zwangszüge sind stärker als direkte Angriffe.
  11. „Defense should aim for tricks, not beauty.“
    Schöne Züge zählen nicht, nur gewonnene Stiche.
  12. „If the contract is cold, play safely.“
    Keine Risiken eingehen, wenn der Vertrag ohnehin sicher ist.
  13. „If the contract is thin, maximize pressure.“
    Enge Verträge gewinnt man durch Druck, nicht durch Vorsicht.
  14. „Recognize when the hand plays itself.“
    Nicht überanalysieren, wenn die Linie klar ist.
  15. „Watch which hand declarer protects.“
    Das verrät oft die wahre Schwäche.
  16. „Never give up a sure trick to gain a speculative one.“
    Sichere Stiche sind wertvoller als Hoffnungen.
  17. „Good defense starts with discipline.“
    Keine willkürlichen Karten, keine spontanen Aktionen.
  18. „Declarer should aim to shorten the dangerous hand.“
    Trumpflänge ist Macht.
  19. „If partner leads a suit twice, he usually wants it continued.“
    Wiederholung ist ein klares Signal.
  20. „Do not waste entries for convenience.“
    Bequemlichkeit kostet oft den Vertrag.
  21. „Defense should force declarer to win tricks early.“
    Frühe Entscheidungen schränken spätere Optionen ein.
  22. „When everything is equal, choose the simpler line.“
    Einfachheit reduziert Fehlerquellen.
  23. „Bridge is a game of probabilities, not certainties.“
    Die beste Linie ist die mit der höchsten Erfolgswahrscheinlichkeit.
  24. „Mistakes compound when you stop counting.“
    Zählen ist die Grundlage jeder guten Entscheidung.
  25. „Consistency beats inspiration.“
    Wer solide und verlässlich spielt, schlägt den genialen Unbeständigen.

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  1. „Do not play a card without knowing why.“
    Jede Karte sollte einen Zweck haben, auch eine kleine.
  2. „Declarer should plan entries before playing the first trick.“
    Übergänge entscheiden oft früher als gedacht über den Vertrag.
  3. „Defense should cooperate, not compete.“
    Verteidigung ist Teamarbeit, keine Einzelleistung.
  4. „If partner signals, trust the signal.“
    Inkonsistenz zerstört Verteidigung mehr als ein falsches Ausspiel.
  5. „Do not grab tricks prematurely.“
    Zu frühes Kassieren kann Kommunikation und Timing ruinieren.
  6. „When dummy is weak, play through strength.“
    Stärke angreifen, nicht Schwäche bedienen.
  7. „When dummy is strong, play through weakness.“
    So verhindert man lange Laufstrecken.
  8. „Declarer should delay drawing trumps if control is needed.“
    Trumpfziehen ist Mittel, nicht Selbstzweck.
  9. „Defense should aim to shorten declarer’s trumps.“
    Trumpflänge ist Macht, auch für den Alleinspieler.
  10. „A blocked suit is usually self-inflicted.“
    Blockaden entstehen fast immer durch mangelnde Planung.
  11. „Count distribution as carefully as high cards.“
    Verteilung ist oft entscheidender als Punktzahl.
  12. „If a play feels wrong, stop and reassess.“
    Intuition ist ein Warnsignal, kein Ersatz fürs Denken.
  13. „Declarer should avoid showing the whole hand too early.“
    Information ist eine Ressource.
  14. „Defense should disguise strength whenever possible.“
    Je weniger der Alleinspieler weiß, desto besser.
  15. „Do not assume partner has a card unless logic demands it.“
    Wunschdenken ist kein Argument.
  16. „Force defenders to commit before revealing your plan.“
    Zwang erzeugt Fehler.
  17. „As defender, visualize the endgame early.“
    Viele Verteidigungsstiche entstehen spät.
  18. „Endplays work best when they look accidental.“
    Offensichtliche Absichten wecken Gegenmaßnahmen.
  19. „Declarer should reduce options for the defense.“
    Je weniger Wahl, desto höher die Fehlerquote.
  20. „Defense should keep options open as long as possible.“
    Flexibilität ist Verteidigungsstärke.
  21. „A lost tempo is rarely recoverable.“
    Tempo ist unwiederbringlich.
  22. „Simple mistakes beat clever opponents.“
    Der Gegner muss nicht brillant sein, nur solide.
  23. „Do not defend on autopilot.“
    Routine ohne Denken ist gefährlich.
  24. „Declarer should know when enough is enough.“
    Ein gemachter Vertrag braucht keine Extrastiche.
  25. „Bridge punishes haste and rewards clarity.“
    Klarheit schlägt Geschwindigkeit.

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  1. „Never assume the opening lead is random.“
    Ein Ausspiel ist fast immer begründet und liefert Information.
  2. „Declarer should test the opponents’ trumps early.“
    Früh erkennen, wie Trumpf verteilt ist, spart spätere Probleme.
  3. „Defense should avoid opening declarer’s weakest suit.“
    Nicht die Arbeit für den Gegner erledigen.
  4. „If partner shows length, support it.“
    Länge ist eine Einladung zur Zusammenarbeit.
  5. „Declarer should plan to lose tricks when it helps timing.“
    Gezielt verlieren ist oft stärker als alles sofort zu gewinnen.
  6. „Defense must think in pairs, not hands.“
    Beide Verteidiger bilden eine Einheit.
  7. „Do not cash winners that kill partner’s entry.“
    Ein Stich ist wertlos, wenn er den Partner lahmlegt.
  8. „Declarer should play from the hand with danger first.“
    Gefährliche Übergänge früh neutralisieren.
  9. „Defense should force declarer to reveal shape.“
    Je mehr der Alleinspieler zeigt, desto besser für die Verteidigung.
  10. „If a finesse works once, don’t repeat it blindly.“
    Sitzverteilungen ändern sich nicht durch Hoffnung.
  11. „Declarer should reduce the defenders’ safe exits.“
    Endspiele entstehen durch Zwang, nicht durch Zufall.
  12. „Defense should protect the danger hand.“
    Die Hand mit Stichen darf nicht entwaffnet werden.
  13. „When declarer draws trumps, count them carefully.“
    Trumpfzüge sind Informationsquellen.
  14. „Declarer should delay commitments until necessary.“
    Späte Entscheidungen sind informierter.
  15. „Defense should not panic when dummy has winners.“
    Viele Stiche sind scheinbar, nicht real.
  16. „If partner discards, assume intention.“
    Abwürfe sind Signale, keine Nebensache.
  17. „Declarer should make defenders uncomfortable.“
    Unsicherheit erzeugt Fehler.
  18. „Defense should aim to win the contract, not the board.“
    Ein Fall ist wichtiger als Extrastiche.
  19. „Do not chase overtricks at the cost of control.“
    Kontrolle geht vor Ehrgeiz.
  20. „Declarer should know which defender must be kept off lead.“
    Die gefährliche Hand muss draußen bleiben.
  21. „Defense should avoid symmetrical play.“
    Vorhersehbarkeit hilft dem Gegner.
  22. „Declarer should simplify when the math is on his side.“
    Risiko ist unnötig, wenn die Zahlen stimmen.
  23. „Defense should complicate when behind.“
    Komplexität erzwingt Fehler.
  24. „Bridge is won in the planning, not in the cards.“
    Karten sind Material, Planung ist das Werkzeug.
  25. „The best play often looks boring.“
    Korrektheit ist selten spektakulär.

BOLS-Lehrgerüst – Reizung

  1. Öffne lange Farben, auch mit mäßigen Punkten (6–9), um Partner über Verteilung zu informieren.
  2. Balancierte Hände mit 12–14 Punkten eröffnen 1NT.
  3. Bei zwei vierfachen Farben zuerst die stärkere bieten.
  4. Goren Try the Duck: Lange, schwache Farben niedrig bieten, Signal an Partner.
  5. Unsichere Farben („shaky suits“) nicht eröffnen; Vorsicht bei Reizung.
  6. Priorität immer auf Signalklarheit für den Partner legen.

BOLS-Lehrgerüst – Spieltechnik / Alleinspiel

  1. Fourth highest lead: vierthöchste Karte zeigt Länge.
  2. Duck/Stich bewusst auslassen, um spätere Tricks zu sichern.
  3. Top honors früh ausspielen, um lange Farbe zu etablieren.
  4. Defender’s first spot card beachten: erste kleine Karte gibt Info.
  5. Kommunikation zwischen Hand und Dummy bewahren.
  6. Einheitliche Abwürfe (suit preference) zeigen Richtung für Partner.
  7. Tempo und Timing planen; überstürzte Stiche vermeiden.
  8. Finessen überlegt einsetzen, nicht automatisch.
  9. Entries/Dummy-Einbindungen sorgfältig planen.
  10. Verlierer zählen vor Gewinnern, besonders bei Farbkontrakten.

BOLS-Lehrgerüst – Verteidigung

  1. High-low/Low-high als Encouragement- oder Discard-Signal nutzen.
  2. Verteidiger zählen declarer’s Hand, beobachten, was gespielt wurde.
  3. Honors früh entlasten, wenn man Länge hält.
  4. Riskante Ausspiele gezielt: Gegner verwirren, nicht automatisch.
  5. Abwürfe klar und konsistent, nicht willkürlich.
  6. Partner vertrauen, wenn er Signale gibt.
  7. Trumpfkontrolle priorisieren: unkontrollierte Trümpfe kosten Stiche.
  8. Defensive Endplays vorbereiten: Zwang erzeugt Fehler.
  9. Wichtige Karten für Partner nicht blockieren.
  10. Verteidigung als Teamarbeit denken, beide Hände planen.

BOLS-Lehrgerüst – Psychologie & Strategie

  1. Geduld schlägt Brillanz: Überstürzen vermeiden.
  2. Fehler der Gegner provozieren, Unsicherheit erzeugen.
  3. Information bewusst geben oder verbergen (Signals, Tempo).
  4. Simplify if ahead / complicate if behind: Situation richtig einschätzen.
  5. Jede Karte muss Zweck haben, keine Automatismen.
  6. Tempo und Zwang nutzen, um Entscheidungen zu erzwingen.
  7. Risiko nur eingehen, wenn die Wahrscheinlichkeiten stimmen.
  8. Planung ist entscheidend: Vorbereitung vor Glück oder Zufall.
  9. Konstanz schlägt Inspiration: Wiederholbare Technik siegt über spektakuläre Züge.
  10. Bridge ist ein Spiel von Wahrscheinlichkeiten: Jede Entscheidung bewusst und kalkuliert treffen.

Die 30 wichtigsten BOLS-Tipps

Reizung (6 Tipps)

  1. Öffne lange Farben, auch mit mäßigen Punkten (6–9), um Partner über Verteilung zu informieren.
  2. Balancierte Hände mit 12–14 Punkten eröffnen 1NT.
  3. Bei zwei vierfachen Farben zuerst die stärkere bieten.
  4. Goren Try the Duck: Lange, schwache Farben niedrig bieten, Signal an Partner.
  5. Unsichere Farben („shaky suits“) nicht eröffnen; Vorsicht bei der Reizung.
  6. Priorität immer auf Signalklarheit für den Partner legen.

Alleinspiel / Spieltechnik (8 Tipps)

  1. Fourth highest lead: vierthöchste Karte zeigt Länge.
  2. Duck/Stich bewusst auslassen, um spätere Tricks zu sichern.
  3. Top honors früh ausspielen, um lange Farben zu etablieren.
  4. Defender’s first spot card beachten: erste kleine Karte gibt Info.
  5. Kommunikation zwischen Hand und Dummy bewahren.
  6. Einheitliche Abwürfe (suit preference) zeigen Richtung für Partner.
  7. Entries/Dummy-Einbindungen sorgfältig planen.
  8. Verlierer zählen vor Gewinnern, besonders bei Farbkontrakten.

Verteidigung (8 Tipps)

  1. High-low/Low-high als Encouragement- oder Discard-Signal nutzen.
  2. Verteidiger zählen declarer’s Hand, beobachten, was gespielt wurde.
  3. Honors früh entlasten, wenn man Länge hält.
  4. Riskante Ausspiele gezielt: Gegner verwirren, nicht automatisch.
  5. Trumpfkontrolle priorisieren: unkontrollierte Trümpfe kosten Stiche.
  6. Defensive Endplays vorbereiten: Zwang erzeugt Fehler.
  7. Partner vertrauen, wenn er Signale gibt.
  8. Defensive Teamarbeit: beide Hände und Optionen berücksichtigen.

Psychologie & Strategie (8 Tipps)

  1. Geduld schlägt Brillanz: Überstürzen vermeiden.
  2. Fehler der Gegner provozieren, Unsicherheit erzeugen.
  3. Information bewusst geben oder verbergen (Signals, Tempo).
  4. Simplify if ahead / complicate if behind: Situation richtig einschätzen.
  5. Jede Karte muss Zweck haben, keine Automatismen.
  6. Tempo und Zwang nutzen, um Entscheidungen zu erzwingen.
  7. Planung vor Glück: Jede Hand vorher durchdenken.
  8. Konstanz schlägt Inspiration: Wiederholbare Technik siegt über spektakuläre Züge.

Die 12 wichtigsten echten BOLS‑Tips

  1. „If you’re going to duck, duck high.“
    Wenn du einen Stich bewusst auslassen willst, nimm nicht die niedrigste Trumpf‑ oder Spotkarte, sondern die höchste verlierende Karte, um später mehr Kontrolle zu haben und den Gegner zu verwirren.
  2. „The five level belongs to the opponents.“
    In der Reizung ist es meistens ungünstig, fünf über fünf zu bieten – das Risiko ist hoch, der Gegner wird oft besser verteidigen, als du denkst.
  3. „Picture the original shape.“
    Versuche während der Reizung und des Spiels, dir die ursprüngliche Verteilung aller vier Hände vorzustellen (z. B. 4‑4‑3‑2, 5‑4‑3‑1 etc.), um bessere Entscheidungen zu treffen.
  4. „If they don’t cover, they don’t have it.“
    Wenn ein Gegner beim Finesse‑Ansatz eine wichtige Karte nicht spielt, hat er sie in der Regel nicht – das gibt dir klare Information über Verteilung und Stärke.
  5. „Lead towards the closed hand if possible.“
    Beim Ausspiel ist es oft sinnvoll, in Richtung der geschlossenen Hand (Dummy) zu führen, um Einträge und Kommunikation zu steuern.
  6. „Second hand high, to cut off entries to long suit.“
    Eine wichtige Verteidigungsregel: Zweite Hand hoch spielen, um die Einträge zum langen Anzug des Gegners zu reduzieren.
  7. „Lead low from a doubleton honour.“
    Aus The Complete Book of BOLS Bridge Tips: Niedrig aus Doppellänge mit einer Honor‑Karte (z. B. KJ, QJ) führt oft zu besseren Verteidigungsoptionen, weil es Partnern mehr Infos gibt.
  8. „Hold up the ace of trumps.“
    Beim Alleinspiel kann es stark sein, Trumpf‑Ass absichtlich zurückzuhalten, um später Kontrolle und Timing zu optimieren.
  9. „Take your time at trick one.“
    Nimm dir einen Moment beim ersten Stich, um dein Bild über die Verteilung und mögliche Ausspiele/Verteidigungspläne zu vervollständigen.
  10. „Nurture your trump tricks.“
    Pflege deine Trumpfstiche, indem du sie nicht voreilig ausspielst, sondern im richtigen Moment nutzt.
  11. „Build up a picture of the unseen hands.“
    Konzentriere dich kontinuierlich darauf, eine Hypothese über die nicht sichtbaren Hände zu entwickeln, basierend auf Reizung, Leads und ausgespielten Karten.
  12. „Consider whether to lead an honour.“
    Bevor du ein Honor ausspielst, überlege genau, ob es die richtige Botschaft an deinen Partner sendet oder dem Alleinspieler hilft – viele BOLS‑Autoren betonen vorsichtiges, überlegtes Ausspiel.